Katholisches Profil und Qualität in den Kitas

LIMBURG / WIESBADEN. Bereits 238 katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum Limburg haben es eingeführt: ein wertorientiertes Qualitätsmanagement-System. Jetzt werden weitere 39 katholische Kindertageseinrichtungen (Kitas) folgen – und in dem dreijährigen Projekt »Q-iTa für Kinder II« ihr katholisches Profil schärfen und das QM-System in ihren Einrichtungen aufbauen. Durchgeführt wird das »Q-iTa«-Folgeprojekt dabei vom Diözesancaritasverband Limburg im Auftrag des Bistums Limburg. Der Startschuss ist am 26. Januar 2010 in Limburg gefallen beziehungsweise wird am 3. Februar 2010 in Wiesbaden-Naurod fallen.

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Kindertagesstätten im Bistum Limburg

Katholische Tageseinrichtungen für Kinder sind Einrichtungen der Kirche und lebendige Orte der Pastoral. In ihnen entfaltet sich kirchliches Leben in seinen Grunddimensionen der Sorge um die Nächsten (Diakonia), der Verkündigung (Martyria) und der Feier des Glaubens (Leiturgia) in gelebter Gemeinschaft (Communio). Sie sind ein familienunterstützendes Angebot der Kirche, und ihre Konzeption ist Bestandteil der familienpastoralen Konzeption der Pastoralen Räume. Zugleich stellen sie im Sinne des Kinder- und Jugendhilfe-Gesetzes (SGB VIII) ein profiliertes Angebot zur Erziehung, Bildung und Betreuung dar. Sie erfüllen subsidiär den Anspruch auf den Besuch einer Kindertageseinrichtung und werden hierzu von der öffentlichen Jugendhilfe gefördert. Unter dem Begriff „Tageseinrichtungen für Kinder“ sind neben den Kindergärten und Kindertagesstätten auch Krippen, Krabbelstuben, Horte etc. subsumiert.

Im Bistum Limburg gibt es 281 Tageseinrichtungen für Kinder.